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ISBN/EAN: 978-3-506-79104-7
Einband: kartoniertes Buch
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Herausgeber:
Markus Vogt , Maximilian Gigl
Auflage:
1. Auflage 2022
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
XXX, 339 S., 4 s/w Illustr., 12 s/w Zeichng., 16 I
Format (T/L/B):
2.6 x 23.5 x 15.6 cm

Hersteller:
Brill Deutschland GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Robert-Bosch-Breite 10
DE 37079 Göttingen


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Christentum und moderne Lebenswelten

Ein Spannungsfeld voller Ambivalenzen, Gesellschaft - Ethik - Religion 19

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Beschreibung

Das Projekt der Moderne ist ein Freiheitsversprechen, das nicht ohne seine christlichen Wurzeln verstehbar ist. Die Umbrüche und Aufbrüche der späten Moderne sind durch tiefe Ambivalenzen gekennzeichnet. Dabei liegen ungeahnte Entwicklungschancen und zunehmende Risiken eng beieinander. Anschaulich wird dies an Phänomenen wie Individualisierung, Beschleunigung, Digitalisierung, Ökonomisierung oder Re-Nationalisierung. Ein Schlüssel, um die damit verbundenen Transformationsprozesse der späten Moderne human zu bewältigen, ist das Verständnis für das Unverfügbare, das sich der unmittelbaren Planbarkeit entzieht. Ohne dieses wandelt sich das Fortschrittsstreben in rückschlägige Utopien (Eugen Biser). Das Christentum kann in dieser Dynamik eine orientierende und befreiende Kraft entfalten, jedoch nur dann, wenn es sich selbst radikal wandelt.

Über Markus Vogt, Maximilian Gigl

Markus Vogt ist Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seine Arbeitsschwerpunkte sind theologische und sozialphilosophische Grundlagen der Ethik, Umweltethik und Gerechtigkeitstheorien. Maximilian Gigl ist promovierter Theologe und zurzeit Pastoralreferent in Ausbildung. Als Wissenschaftlicher Mitarbeiter ist er bei der Eugen-Biser-Stiftung tätig.