Details
ISBN/EAN: 978-3-95983-110-9
Einband: kartoniertes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2017
1. Auflage 2017
Erschienen am:
18.04.2017
18.04.2017
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
276 S., 1 farbige Illustr.
276 S., 1 farbige Illustr.
Format (T/L/B):
1.8 x 22 x 14 cm
1.8 x 22 x 14 cm
Hersteller:
Schott Music GmbH & Co. KG
info@schott-music.com
Weihergarten 5
DE 55116 Mainz
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Weihergarten 5
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Berlin 1830, Wien 1870, München 1910
Eine Begriffsgeschichte musikalischer Aufführung im 19. Jahrhundert
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Beschreibung
Wie haben im 19. Jahrhundert Konzertbesucher das flüchtige Ereignis der musikalischen Aufführung begriffen? Die Vielfalt der benutzten Termini - unter anderem Aufführung, Ausführung, Exekution, Vortrag, Wiedergabe, Reproduktion, Interpretation - zeugt von dem Streben, das Phänomen des Musikmachens je nach Aufführungskontext und Klangergebnis differenziert zu beschreiben. In den drei zeitlich wie örtlich fokussierten Situationen des Konzertlebens Berlin um 1830, Wien um 1870 und München um 1910 werden die Begriffe aufgrund eines umfangreichen Quellenkorpus rekonstruiert, das nicht nur Vortragslehren und Enzyklopädien, sondern vor allem Konzertberichte in Musikzeitschriften und Tageszeitungen berücksichtigt. Dabei wird deutlich, dass die Begriffe der musikalischen Aufführung in ihrer Bedeutung nicht endgültig festgelegt sind: Als lebendige Werkzeuge der Kommunikation können sie im Zuge der aufführungsästhetischen Wandlungen stets neu definiert werden.
Über Laure Spaltenstein
Laure Spaltenstein wurde 1986 geboren. Sie studierte Musikwissenschaft und Lateinische Philologie an der Universität Basel (Bachelor of Arts 2009) und Historische Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master of Arts 2011). Die Promotion erfolgte dort im Frühjahr 2015. Von 2011 bis 2014 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Humboldt-Universität zu Berlin im DFG-Forschungsprojekt "Von ,Exekution' zu ,Performanz'. Eine Begriffsgeschichte musikalischer Aufführung seit dem 18. Jahrhundert" (Projektleitung: Hermann Danuser). Seit Januar 2015 ist Laure Spaltenstein Forschungsmitarbeiterin im Rahmen der SNF-Förderprofessur von Boris Previsic für Literatur- und Kulturwissenschaften an der Universität Luzern.