Details
ISBN/EAN: 978-3-9820768-7-4
Altersempfehlung: 3-99 J.
Einband: gebundenes Buch
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Originaltitel:
I Sang You Down from the Stars
I Sang You Down from the Stars
Übersetzer:
Anne Brauner
Anne Brauner
Illustrator:
Michaela Goade
Michaela Goade
Erschienen am:
31.12.2023
31.12.2023
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
32 S.
32 S.
Format (T/L/B):
0.8 x 26.5 x 23.5 cm
0.8 x 26.5 x 23.5 cm
Hersteller:
Gratitude Verlag
info@gratitudeverlag.de
Lohmühlenstrasse 1
DE 20099 Hamburg
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Ich singe Dich von den Sternen zu mir herunter
Eine poetische Reise ins Leben - über Verbundenheit, Mutterschaft und den Zauber der Ankunft
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Beschreibung
Wo Mutter und Kind sich finden - eine Geschichte über das größte Wunder: das Leben In Erwartung ihres Babys sammelt eine werdende Mutter besondere Gaben - eine weiße Feder, Zeder und Salbei, ein Steinchen aus dem Fluss. Jede Gabe kommt in ein heiliges Bündel, das dem Kind Kraft schenkt und es schon vor der Geburt mit Familie, Gemeinschaft und Tradition verbindet. Während sie Seite an Seite wachsen, beschenken Mutter und Kind einander - mit Nähe, Vertrauen und einem tiefen Gefühl von Zugehörigkeit. Basierend auf der spirituellen Vorstellung des indigenen Volkes der Inniniwak, nach der Kinder aus den Sternen zu ihren Familien kommen, ist Ich singe dich von den Sternen zu mir herunter eine zärtlich erzählte, kulturübergreifende Hommage an die Mutterschaft - und an die Kraft, mit der neue Leben in die Welt getragen werden. Ein Bilderbuch über den ersten Herzschlag zwischen zwei Seelen Die preisgekrönte Illustratorin Michaela Goade fängt diese Reise des Werdens in leuchtenden Farben und einem sanft fließenden Sternenband ein, das sich wie ein Lebensfaden durch jede Seite zieht. Ein berührendes Geschenk zur Schwangerschaft, zur Geburt oder für alle, die sich der Magie des Anfangs erinnern möchten - Ich singe dich von den Sternen zu mir herunter ist ein Bilderbuch für Herz, Seele und alle Generationen.
Über Tasha Spillett-Sumner
Tasha Spillett-Sumner ist eine vielfach ausgezeichnete Autorin und Pädagogin mit Wurzeln bei den Cree und in Trinidad. Sie lehrt und schreibt aus einer tiefen Verbindung zu ihrer Kultur und den Geschichten ihrer Vorfahren. Derzeit promoviert sie im Fachbereich Bildungswissenschaften mit Fokus auf indigene Perspektiven. Als Aktivistin und Mentorin setzt sie sich besonders für indigene Jugendliche und die Sichtbarkeit ihrer Geschichten ein. Sie lebt mit ihrem Mann, dem Musiker Leonard Sumner, und ihrer Tochter Isabella im Treaty-1-Gebiet in Manitoba. Ich singe dich von den Sternen zu mir herunter schrieb sie während ihrer Schwangerschaft - als poetischen Gruß an ihr ungeborenes Kind. Michaela Goade ist eine vielfach preisgekrönte Illustratorin vom Volk der Tlingit. Sie wuchs in den Regenwäldern und an den Küsten Alaskas auf und lebt heute auf dem traditionellen Land ihres Volkes in Juneau. Mit ihren ausdrucksstarken, oft leuchtenden Bildern verleiht sie indigenen Geschichten neue Sichtbarkeit. Für ihre Arbeit an We Are Water Protectors erhielt sie als erste indigene Künstlerin den renommierten Caldecott Medal. Ihre Werke, darunter auch Berry Song und Remember, wurden international gefeiert. Goade arbeitet mit großer Hingabe an Geschichten, die kulturelle Identität, Naturverbundenheit und die Kraft der Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen.
Leseprobe
Anmerkung der Autorin: Ich habe die Geschichte lange mit mir herumgetragen, bevor sie auf diesen Seiten eine Heimat fand, ungefähr so lange, wie ich das Gebet für meine Tochter in meinem Herzen trug, bevor sie in meinem Bauch ein Zuhause fand. Ich singe dich von den Sternen zu mir herunter - beleuchtet die traditionelle Auffassung meines Volkes, der Inniniwak, und vieler anderer Indigenen Völker weltweit, dass Babys sich ihre Eltern aussuchen. / Außerdem erzählt das Buch von der achtsamen Vorbereitung, die es braucht, ein Baby in einer Familie und einer Gemeinschaft willkommen zu heißen. Während Kind und Mutter miteinander wachsen, werden heilige Dinge für das Kind gesammelt. Diese heiligen Gegenstände bilden später das heilende Bündel des Kindes. Jeder Bestandteil eines traditionellen heilenden Bündels soll dazu beitragen, das Kind mit aller Kraft in seiner Identität zu bestärken. / Mit dem Bündel wird etwas erschaffen, was das Kind auf der Reise durchs Leben unterstützen kann. Das Baby kommt mit eigenen Gaben auf die Welt und gewährt anderen Menschen zum Beispiel Liebe und Verständnis sowie das Versprechen, die Tradition in der Familie und der Gemeinschaft fortzuführen. Dies geht mit einem Zugehörigkeitsgefühl zu der traditionellen Landschaft einher. So gesehen ist ein Baby ebenfalls ein heiliges Bündel. Ich hoffe, dass dieses Buch in Häuser und Wohnungen gelangt, in denen Babys auf ähnliche Weise mit Liebe, Kraft und einem Gefühl von Heimat begrüßt und beschenkt werden. Anmerkung der Illustratorin: Das Leben sprüht vor Magie und alles um uns herum ist von Geist erfüllt. Er findet sich im Wasser, das rundum und in uns fließt; in den Sternen, die uns vom Himmel zuzwinkern; in Bäumen, Steinen und Tieren sowie in den Träumen, die wir in die Welt hinausschicken. Alles ist von Geist erfüllt. Diesen Spirit wollte ich sichtbar machen und einen Energie-Flow erschaffen, der auf einer metaphorischen Ebene alle Lebewesen sowie im Wortsinn eine Seite mit der nächsten verbindet. Meine Lektorin Susan Rich und ich bezeichneten dieses visuelle Element liebevoll als Wusch. Die Themen des Sammelns und Schenkens in dieser Geschichte haben mich inspiriert. Sobald jede Gabe auf das Baby übergeht, wird auf das Sammeln durch Bildsprache, Farbwahl, die Botschaft und häufig schon durch den Wusch Bezug genommen. Auf diese Weise schließt sich der Kreis der Lehren und Hoffnungen für das Kind. Der Wusch beschwört das Bild der Verbindung zu Landschaft, Kultur, Familie und Identität herauf. Die Mutterschaft ist eine kulturübergreifende universelle Erfahrung. Ich wollte viele frisch gebackene Eltern ansprechen und gleichzeitig Tasha und die Überlieferung der Inniniwak würdigen. Mit Kulturgegenständen wie Mokassins, der traditionellen Baby-Moostasche bis zur Darstellung der Verwandten habe ich die Kunst in Tashas Welt verortet. Für die Elemente wie die heiligen Pflanzen, Tiere und Schöpfungsmythen habe ich Tashas Volk erforscht (und zusätzlich einen Hinweis auf eine Geschichte eingefügt, die ursprünglich von den Tlingit stammt!). Ich gehöre selbst dem Volk der Tlingit an - dem Volk der Gezeiten -, während Tasha zum Volk der Inniniwak zählt, das sich als Volk der Sterne betrachtet. Es war hochgradig inspirierend, in neue Überlieferungen einzutauchen und zum Nachthimmel aufzuschauen. Gunalchéesh, Tasha, für deine Geschichte. Es war mir eine Ehre, an dieser Reise teilzuhaben.